Und heute koch´ ich nicht allein! – Essen und Trinken

Eines unserer Ziele für die Zeit zuhause ist es, täglich gutes und gesundes Essen auf den Tisch zu bringen. Dass das zwischen Homeschooling und Homeoffice eine echte Herausforderung darstellt, war schnell klar. Irgendwie dauert es immer mindestens dreimal so lange, eine Mahlzeit zuzubereiten, wie die Familie braucht, alles restlos zu vertilgen. Kindern Essen geben ist manchmal wie Raubtierfütterung. Warum haben die überhaupt noch immer so viel Hunger, wo sie sich doch nicht mal mehr halb so viel bewegen??

Und nur mal fix einkaufen ist auch zum Problem geworden, wenn man die Kinder nicht mehr mitnehmen darf oder eine halbe Stunde vor dem Laden warten muss, bis man endlich eingelassen wird. (Schlangen vor Geschäften? Wie eine Zeitreise in die DDR…) Und wenn man dann endlich bis in den Laden vorgedrungen ist – neuerdings nach einer nicht ganz freiwilligen Handdusche mit reichlich Desinfektionsmittel – gibt es die drei Zutaten, die man gerade braucht, schon gar nicht mehr. Nudeln, Mehl und Tomatensauce sind ja wirklich selten geworden in letzter Zeit… Also muss man noch zum nächsten Geschäft, wo sich die Prozedur dann wiederholt. Ist es nicht unglaublich, wie kompliziert die einfachsten Dinge geworden sind?

Also, gute Argumente, um Kinder und Jugendliche daheim einzubeziehen in die täglichen Abläufe in Haushalt und Küche und damit Zeit zu sparen und Wertschätzung für die Essenzubereitung zu vermitteln.

(INES-Team)