Und wo bleibe ich? – Ich tu mir etwas Gutes

Mein Körper und ich (Selbstfürsorge)

Familie kann ein anstrengender Job sein! – Wenn einem alles über den Kopf wächst!

Eltern sind Reinigungskräfte, Köche, Kollegen, Nachbarn, Partner, Freunde und das allerwichtigste, für sich und ihre Kinder da. Die beiden letzten Punkte haben neben den vielen anderen Rollen häufig wenig Zeit. Und wenn die Kinder versorgt und alles andere getan ist, fällt die Zeit für sich selbst häufig völlig weg.

Doch gerade die eigene Selbstfürsorge („Leben im Hier und Jetzt“) ist es, die uns Kraft und Energie gibt. Sie lässt uns abends gut einschlafen, bei Konflikten mit Kindern gelassen(er) reagieren und gibt uns Kraft, den Ansprüchen, die an uns gestellt sind, gerecht zu werden. Der erste Schritt ist es, sich selbst ein paar Fragen zu stellen:

Was sind meine Bedürfnisse? Was tut mir gut? Was füllt mich aus? Und vielleicht muss man Verschiedenes ausprobieren, um zu spüren, was der eigenen Seele gut tut.

Hier sind einige kreative Idee, die helfen können, sich etwas Gutes zu tun:

Die Glücksbohnen

Es ist wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, was in gerade diesem einen Moment, im Hier und Jetzt, gut ist und was ich selbst Gutes geleistet habe. Dazu gibt es eine kleine Geschichte mit der Idee, dies nach zu machen:

Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte.

Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche.

Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.

7 Minuten Workout

Bewegung, Sport, Auspowern… gut für den Körper und die Seele.

Das Lebensrad

Das Lebensrad macht ein potentielles Ungleichgewicht einer Lebensbalance transparent und zeigt Ansatzpunkte für mehr Balance auf.

Speisekarte für meine Seele

Auf die Fragen „Was nährt mich? Was gibt mir Kraft?“ kann eine Speisekarte für die eigene Innenwelt erstellt werden. Dazu ist ein Blatt Papier und ein Stift (oder Buntstifte) notwendig. In die Mitte des Bildes malt man sich selbst, lachend, mit einem großen Herz. Und dann wird wild drauf los gemalt. Alles, was einem Kraft und Energie gibt, soll einen Platz auf dem Papier finden. Vielleicht sogar mit einem kleinen Bild dazu.

Viel Lachen!!!!

Eigene Gefühle steuern

Jeden Abend, wenn man auf den Tag zurück schaut, bewertet man verschiedene Erlebnisse unterschiedlich. Bei dieser Übung ist es wichtig, die schönen Dinge GROß zu sehen, den negativen Erlebnissen aber wenig Bedeutung zu schenken und sie somit klein werden zu lassen.

Konkret bedeutet das, dass man sich abends vor dem Schlafengehen den Tag wie in einem Film durch den Kopf gehen lässt. Bewusst wird bei den schönen Dingen angehalten und genossen. Bei den unangenehmen oder belastenden Situationen wird vorgespult.

Es geht dabei um ein bewusstes Lenken der Gedanken auf die positiven und schönen Dinge!

(Skills4life)