Was wir gelernt haben – Erfahrungen

Der Tag hat noch immer nur 24 Stunden. Also nimm Dir nicht zu viel vor. Besinne Dich auf das Wesentliche: wichtige Aufgaben für Schule und Job, gutes Essen, schöne gemeinsame Zeiten!

Mit Kinden zusammenleben ist toll. Mit Jugendlichen auch. Du hast den ganzen Tag Unterhaltung.

Lehrer*innen können plötzlich Medien. Jahrelang warten wir darauf, dass das Thema Medienkompetenz in den Schulen wirklich ankommt, und innerhalb von wenigen Tagen müssen wir alle: Lehrpersonal, Schüler*innen und Eltern, fitt sein im Umgang mit Social Media. Innerhalb von drei Tagen standen diverse Lernplatformen und unterschiedlichste Online-Formate für die Schüler*innen zur Verfügung – und das meiste davon funktioniert sogar! Hochachtung!

Bleib cool! („Chill mal!“ höre ich nicht so gern.) Manchmal hilft nur Durchschnaufen oder mal eben auf den Balkon gehen. Dann geht es wieder…

Nudeln, Toilettenpapier und Seife sind die wertvollsten Konsumgüter unserer Gesellschaft. Jetzt zumindest.

Meine Familie ist wichtiger als der Job. Wirklich. Deshalb gehört ihr der Tag. Auch wenn das bedeutet, dass ich dann manchmal nachts noch am Computer sitze. Müsste ich eigentlich nicht. Ist ja nur ein Job.

Meine Tochter mag plötzlich Zucchini. Sowas kommt dabei heraus, wenn man mal mutig ist und etwas Neues kocht!

Meine Kinder können tatsächlich im Haushalt helfen! Nach wenigen Tagen ist die Routine schon so gut gelungen, dass solidarisch beim Tischdecken, Essenzubereiten usw. mitgemacht wird.

Zuhause lernen geht manchmal schneller als in der Schule. Hier ist die Kontrolle einfach größer.

Es gibt Kinder, die vermissen die Schule und das strukturierte Lernen dort – und nicht nur ihre Mitschüler. Diese Kinder haben es jetzt besonders schwer und wir versuchen, auch im Homeschooling eine gute Struktur zu schaffen.